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Jaya The Cat am 09.04.2005 im Druckluft Oberhausen

Jaya The Cat am 09.04.2005 in Oberhausen

So, watn Tach. Klausur geschrieben, Resultat sehr mies, aber wat will man erwarten. Is bestimmt son Trick vonne Unis dasse Klausuren auffen Samstach tun damit der arme Studi aus seinem Woche-Wochenend-Rythmus erstmal komplett rausgeworfen wird. Studentenwochenenden sind ja eh von Freitach bis Montach. Joah so nach soner Klausur will man natürlich saufen, tunwa auch weil Mark kommt uns mit Hansa abholen, danach verteilt sich dat irgendwie und ich noch mit André gegrillt, irgendwann nach Hause und dann zum Bahnhof, heut Abend habbich mir ja ma wat besonderes vorgenommen, ich fahr nämlich nich nach Köln und sauf mit den Pennern, neee ich schnapp mir die Kommilitonen und schlepp die aufn Punkkonzert. Aufklärung in Sachen Subkultur. Joot, binich am Bahnhof, kütt der Alexey auch, kümmen Katja und André aber nich und sagen wir solln schomma fahrn. Also wir in Zuch un ersma nach Castrop da isser Mark und da steigenwa aus. Der Castroper Bahnhof is so kurz dass die Tür von letzten Wagen irgendwo auffen Schienen endet, nujo. Also raus und überlegt, wie man Bahnhofsaschenbecher zu Grills umfunktionieren kann, irgendwann kommen dann die annern zwei nach und wir innen Zuch und nach Oberhausen. Zwischendurch kommt noch ne SMS von Maks: "Sauf dann rain mal vor." Okay. Jo der Maks is dann auch am Druckluft und darf Fotos machen von wie ich ausseh wennich nichmehr fähig bin Fotos zu machen, watch www.rilbfhpa.de. Ich hatte nämlich nen akuten Fall von Biernotstand. Mussten die mich also aufn Stuhl tragen und wat bringen mir die Idioten? Wasser! Mussman hier denn allet sellba machen ker...
So, Bier her, Fö wieder fit. Jaya the Cat spielen heute und die findet der Fö ja ganz toll. Und so euphorisiert kamman ja die Mitstudis ma mitschleppen. Resultat is aber irgendwie enttäuschend, die finden nur gute Worte über Band und Location, garkeine Spießerkommentare, schade, aber egal, dat zeigt ja im Grunde dattich mir die richtigen Studis ausgesucht hab. Dat einzige was die n bißchen komisch finden is der Adolf.
Jo, zur Band. Die kommen aus Boston und machen so Rancid-mäßigen Streetskapunk, aber doch wat ganz eigenes, auf der Homepage steht wat von wegen Mischung aus Bob Marley und Motörhead, Reggaemetal quasi, und dat passt sogar! Obwohl so skurile Stilmischungen ja meistens eher für Gähnen und Lachen gut sind, dat hier is wirklich ma wat gelungenes!
Sehr eigener Musikstil, halt so schrammeloffbeatverstärkergitarrensound mit ner schön röhrenden Stimme von nem Typen der auch irgendwie aus Jamaica kommen könnte. Wundert mich dass die noch nich so sonderlich bekannt sind, spieln ja noch nichma inner Halle im Druckluft sondern inner Kneipe, naja dafür is gut angenehm voll
Der Sänger singt meistens so mit seinen Armen so wie hier aufm Foto, da sieht man schön seine tollen Tattoos. Und wenner denn ma grad nich singt packt er seine Gitarre, brettert irgendwas geiles runter und läuft cool über die Bühne. Kann was
So Backingvocals gibbet auch vom annern Gitarristen sowie dem Bassisten, die stehn öfters mal cool breitbeinig da und schrammeln auch schön nach vorne
Joah wie man hier sehen kann, gehts mir wirklich wieder gut. Weil lecker Bier, lecker Band und zu allem Überfluss noch Maksimowski. Ob der lecker is weißichnich, mussich ma Umfragen starten bei Gelegenheit
Jaya the Cat spielen so ziemlich alle Hits, und spätestens an dieser Stelle fragt sich der Leser wahrscheinlich, wat die so für Hits haben. Ja allet halt, ich sach euch, kauft euch die Pladden und lasst euch ma schön inne Wand brettern. Und zwar nich son stumpfes Brat-Brettern sondern son melodiöses Mimi-Brettern
Janz besonders erfreuen tut mich auch dasse den großartigen Manu Chao covern, und das als Amiband. Und zwar Mr Bobby, das Lied über Bobby Marley, und zwar in ner, na, dreimal dürft ihr raten, richtig, in ner Bretter-Version. Ach, ich muss mich nochma korrigiern, Mimi-Brat-Brettern passt auch. Brettern klingt so stumpf
So, nun zu den mitgebrachten Kommilitonen, die wie gesacht ja auch begeistert sind, und rein exemplarisch präsentier ich dem geneigten Leser hier mal die Katja. Nettes Geschöpf, und ich hab ihre Nummer, ätsch
Joah da sindse widda, die Band, Jaya The Cat, hattich schon erwähnt dasset keine Vorband gibt heute? Isja schon schwach irgendwie, nujo dafür können die ja länger spielen...
Und die spielen auch echt lange und irgendwann garnichmehr nach Setlist, einfach so was grad so passt wird da halt gemimibratbrettert. Und auf son Firlefanz wie Zugabenblock verzichtense auch. Dafür sacht der Sänger irgendwann irgendwat davon dass der Schlachzeuger ma eben pissen muss und die annern Bier trinken, also machense ne kurze Pause
Jo kurze Pause und dann back on stage, auch ne tolle Aktion! Und weiter gehts mit schönen Reggaepunkstücken Marke Jaya the cat
Jetz wissenwa auch warum der Maks heute hier is: Weil er n Hippie is! Gibt er ja sogar offen zu, sieht nämlich so aus. Naja nich wie n Hippie, eher ne Mischung aus Hippie und Kräuterhexe
So, wieder Band gucken, sind bestimmt auch Hippies. Zumindest der Sänger, mensch wat der da fürn Mützken aufm Kopp hat da versteckt der bestimmt seine Hippiehaare
Jo so langsam werd ich ausschweifend, ihr merkt schon, liebe geneigte Leser, dem Fö gehen mal wieder die Ideen aus an komischen Kommentaren zu komischen Fotos. Ich hoffe mal ihr habt wieder was gelernt, so lustige Begriffe wie Mimi-Brat-Brettern zum Beispiel, dat mussich noch patentiern lassen aber dürft ihr gern benutzen, dürfte ja eh jeder wissen was dat heißt
Jo, Jaya the cat vorbei, danach legen noch DJ Trojan und Prof. Andi auf. Von denen hört man in letzter Zeit irgendwie öfter hier, nujo, zu recht, denn die ham sogar ne Platte von DIE KÜNSTLER in ihrem Plattenarsenal, geile Sache, die Platte habbich selbst nich..Öh ja, Storyende, danach zum Bahnhof, prima den Zug gekriegt und weiter Richtung Heimat. Noch irgendwat Spektakuläres? Nö.


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Band:
Jaya the Cat
Musikstil: Reggae, Punk
Herkunft: Amsterdam (NL)
Homepage: https://www.jayathecat.nl/
Konzertberichte: 32
Rezensionen: 5
Zukünftige Termine: 1

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