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Fehlschuss, Raffnix, Anschlag, Michel B., 20.02.2016 in Herne, Heisterkamp - Bericht von Zwen

Fehlschuss, 20.02.2016 in Herne

Heute geht es mal wieder in die Ruhrmetropole Wanne-Eickel und vom dortigen Hauptbahnhof zu Fuß zum Heisterkamp. Hatte diese Location ja in der Vergangenheit ja schon für quasi-tot gehalten. Zum Glück gibt es aber noch optimistische Leute, die sich nicht scheuen zu graben und den Sargdeckel mit einem Sparten zu öffnen. Heute macht das Tobi, das Genie hinter den Punkrocksausen in Gelsenkirchen. Wird also ein netter Abend.
Heute verlaufe ich mich auch nicht und komme deswegen genau richtig um zu sehen, wie der Bassist von Raffnix gerade eine Pulle Pfeffi wegext.
Auf der Bühne fängt derweilen gerade MICHEL B. an. Zu diesem habe ich ja auch schon an der ein oder anderen Stelle mal ein Wort verloren. Ist heute auch nicht verkehrt. So wirklich fesseln kann das nicht, aber immerhin wird der Anteil an emotionalen Liedern im Set immer weniger. Das ist positiv, schrammelt der gute Michel doch heute schon etwas mehr in die Saiten.
Joa, als Einleitung und für die fünf Anwesenden ganz okay.
Danach spielen ANSCHLAG aus Aachen. Ist heute die einzige Band, die ich nicht schon 3000 Mal gesehen habe
Geboten wird ganz ordentlicher Deutschpunk, welcher stark an Alarmsignal erinnert.Da passt es auch, dass "Oi! Oi! Keine Meinung" gecovert wird. Nicht das bekannste, aber auch ganz bestimmt nicht das schlechteste Lied von Alarmsignal.
Ansonsten ist das Ganze sehr hektisch, sehr schnell und wirkt anfangs noch etwas unkoordiniert. Spätestens nach dem dritten Song läuft es dann aber.
Die kratzige Stimme des Gitarristen erinnert mich ein wenig an Knochenfabrik, aber auch nur ein wenig.
Anschlag sind nicht wirklich originell, dafür aber schnell und ranzig.
RAFFNIX haben ein neues Bandmitglied am Start. Dieses heißt Horst und sorgt für Background-Gesang. Hört man leider kaum. Komisch, ansonsten ist der Sound heute top!
Die Band habe ich ja auch schon das ein oder andere Mal gesehen. Heute auch wieder ganz ordentlich. 
Da Raffnix Profis sind, haben sie sich sogar wen besorgt der ihnen die Texte hält. Das wirkt deutlich weniger stümperhaft, als bei den Kassierern. Schön ist auch, als dann der Zettelhalter nach hinten hin umfällt und der liebe Herr Bassist es ihm gleichtut. Das war natürlich bewusst so inszeniert, damit die Situation für den Zettelhalter weniger peinlich ist. Gerüchte, dass der liebe Herr Bassist nach dem Pfeffi noch diverse Schnapspullen geleert hat, sind natürlich Unsinn. Das sind schließlich Profis.
Nach Raffnix dann zum krönenden Abschluss FEHLSCHUSS. Der Großteil der Band stolpert noch so fünf Minuten vor Auftritt in den Laden, nur die Violinistin lässt sich heute entschuldigen.
Rechts der "Scheiße, ich hab' vergessen Bier zu holen"-Blick,
Auftritt ebenfalls gut. Bin leider schon ein bisschen im Aufbruch und kann das deswegen nicht zu Ende sehen.
Trotzdem wie immer ein netter und beschaulicher Abend, diesmal nicht im Spunk, sondern im Heisterkamp.
Ich muss jetzt noch ins Nachbardorf nach Gelsenkirchen. Gute Nacht!


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