The Generators, 18.05.2018 in Essen, Freak Show - Bericht von Zwen
The Generators, 18.05.2018 in Essen
Okay, also was mache ich nun an diesem wunderschönen Wochenende? Keinen Plan! Zum Glück gibt der sprittige Kollege Fisher am Donnerstag den entscheidenden Hinweis auf eine Freitag-Abend-Veranstaltung in der Freak Show in Essen. Spielen sollen dort die Generators. Geil! Dann nichts wie hin da! In die Freak Show sollte man generell öfter gehen. Fisher und ich machen einen Treffpunkt am Dortmunder Hbf aus und wollen von dort aus die Pimmelbahn nach Essen-Steele nehmen. Während in Schwerte die DB komische Dinge tut, fällt uns auf, dass wir nicht ganz so passend geplant haben und wir uns gleich ziemlich beeilen müssten. Da kommt die Nachricht von Fisher, dass er auch noch unterwegs ist und wir uns ruhig Zeit lassen könnten. Perfekt! So können wir eine Bahn später nehmen und uns noch in der Brückstraße mit flüssiger sowie fester Nahrung versorgen, während Fisher, abenteuerlustig wie er ist, über Hagen fährt.
An der Freak Show angekommen, wird uns empfohlen, SOFORT ein Ticket zu holen, da es heute wohl VVK gab, was wir aber irgendwie verpennt haben. Wir haben aber Glück und kriegen noch Tickets an der Abendkasse. Fisher sehe ich zwar nicht, aber ich schreibe ihm mal lieber, dass wir schon drin sind.
Trotzdem beschließen wir doch mal rauszugehen und zu schauen, ob der Genosse Fisher schon wieder Bruderschaft mit dem Kiosk-Besitzer geschlossen hat. Hat er natürlich.
Gang ist also wieder vereint und in 5 Minuten soll es losgehen. Gehen wir doch mal rein in den Schwitzekeller.
THE GENERATORS feiern heute auf jeden Fall mal wieder ziemlich ab. Zunächst wird einfach Song an Song an die Meute verfüttert und reingehauen. Ansage des Gitarristen "We need more Vodka on stage! More Vodka!". So muss das! Rock'n'Roll!
Generell aber auch einfach eine geile Show. Während Sänger Doug Kane an der Decke Zahnstein entfernt, spielt Gitarrist Mike Snow seine Gitarre wahlweise auf seinem Kopf und gerne auch auch der Schulter.
Ein ganz neuer Song wird auch gespielt, dessen Namen ich aber leider vergessen habe. Klang aber wie etwas vom "Do or Die"-Album der Dropkick Murphys und hat mich dementsprechend überzeugt. Auch sonst gibt es etwas mehr Ansagen als sonst. So wird z.B. bei dem fantastischen "City Of Angels" erklärt, wieso man denn darauf gekommen ist, eine Off-Beat-Nummer zu machen. War wohl so ein Karomuster-Schwanz-Vergleich mit The Specials.
Ansonsten kommt der Auftritt auch viel besser als damals im Grammatikoff. Wenig verwunderlich; es ist Freitag, alle haben Bock zu saufen und zu feiern und der Laden ist so gut wie ausverkauft.