Alsbald nehmen sich dann ESA ihre Klampfen und beginnen ihr Set. Engagierter Vortrag, gute Melodien, passend eingestreute Cover, nette Texte mit der richtigen Aussage. ABER: Man kann aus zwei Akustikgitarren mit egalwieviel Talent nur bedingt viel rausholen. Es ist wirklich keinesfalls schlecht, was die beiden Jungs da machen (sind nicht ohne Grund auch schon mehrfach bei uns in der Ballonfabrik aufgetreten), aber eine ganze Stunde Spielzeit fand ich dann doch mindestens eine Drittelstunde zu lang. Und "Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist" muss man echt nicht mehr covern, der Song ist wirklich wirklich wirklich ausgelutscht, tot gehört und schlecht beerdigt.