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Monatsrückblick November 2021, 01.-30.11.2021 in Weltweit, überall - Bericht von der Redaktion

Monatsrückblick November 2021

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Fö: 27.11. SHINY TOYS Festival in Mülheim mit 120 DEN, Ralf Baecker, Ale Hop u.v.a. Was ein skurriles Festival! Allerlei Künstler*innen mit ungewöhnlichen Instrumenten erzeugen jede Menge Krach und dissonante Töne, visuell werden auch Grenzen gesprengt. Beispiel: Ein Typ, der Flüssigkeiten mit Stromstößen malträtiert und dabei allerhand faszinierende Formen erzeugt. Alles sehr spannend, aber mitunter auch verstörend. So einmal im Jahr könnte ich mir das geben, wenn nicht die Ansage gekommen wär, dass dies das allerletzte Shiny Toys gewesen sei.
Zwen: 13:57 Uhr: Fö schreibt mir, dass er mit Begleitung nach Mülheim zu so einem Noise-Kunst-Zeugs fahren will. 18:25 Uhr: Telegram zeigt mir seine Nachricht an. Während ich bereits ohne Hose im Bett liege, sitzen die anderen schon in der Bahn. Spontan beschließe ich nachzukommen. C-Test habe ich heute glücklicherweise in weiser Voraussicht bereits gemacht. Fö schreibt mir unterwegs noch, dass die Veranstaltung im Ringlokschuppen stattfindet. Eine nicht gerade irrelevante Info, sonst wäre ich nämlich schnurstracks ins AZ gegangen. Auch okay, da ist nämlich heute Kneipe. Dennoch steht mir der Sinn mehr nach Kultur als nach Ekelsuff, von daher ist der saubere und mir bisher nicht bekannte Ringlokschuppen die bessere Wahl. Das Programm - wobei ich wohl nur einen Bruchteil gesehen habe - gefällt mir auch. Kein Act ist mit dem vorherigen auch nur annähernd zu vergleichen. Generell gibt es in meinen Augen mehr Kunst als musikalische Darbietungen oder gar Rockshows. Nur die letzte Band 120 DEN bietet gewohnte Strukturen, die fast so etwas wie Orientierung schaffen: Ansagen, Menschen mit so etwas wie Instrumenten und am Ende sogar eine Zugabe. Ist ja schon fast Mainstream, aber eben nur fast...so haben die Protagonist*innen allesamt umgebaute Schaufensterpuppen-Beinchen, auf denen sie mal tuten, schlagen, streicheln, klimpern oder was auch immer. Die anderen Künstler*innen waren auch gut (insofern dieses Adjektiv bei dieser Art Musik überhaupt Sinn macht) oder zumindest interessant. 

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