Resistance Festival: Svetlanas, F*cking Angry, Marode, 04.09.2022 in Düsseldorf, Zakk - Bericht von der Redaktion
Resistance Festival, 04.09.2022 in Düsseldorf
Ansonsten muss ich, alter Berichteschreiber-Traditionen folgend, noch etwas zur Anreise schreiben: Die hat stattgefunden.
Es wurde sogar erklärt, warum der Name geändert wurde. Während der Ansage musste ich aber reingehen und dem Fö Getränke kaufen.
Gerechte Arbeitsteilung! Du holst Getränke und ich, äh, trinke. Ehemals FCK AFD Festival, müsste der Untertitel unter der obigen Überschrift lauten, denn so hieß das Ding mal. Keine Ahnung warum der Name geändert wurde, habe ich nicht erfragt. Vielleicht, weil nicht nur die AFD scheiße ist, sondern auch so einiges andere? Oder hat sich der FCK (random Fußballclub) beschwert, nicht mit der AFD in einem Atemzug genannt werden zu wollen? Jedenfalls, wie auch immer, gegen Resistance ist erst mal nix einzuwenden! Das Festival besteht aus zwei Komponenten: Zum einen die Workshops am Nachmittag, zu anderem das Konzert am Abend. Wobei, es gab auch noch die Lesung zum "Punk as F*ck"-Buch, der ich aber bereits
Geht los mit MARODE! Dass hier nur wenig Leute zu sehen sind, liegt übrigens daran, dass es sowohl schattige als auch sonnige Sitzplätze gab und es zu allem Überfluss auch noch Sonntag ist - und zudem der "dritte Tag des AK-Fests", wie Toxo feststellt.
Einen Song gegen Esoteriker*innen und gegen das montagliche Aufstehen, haben sie auch noch im Programm Marode machen Punk irgendwo zwischen wütend und traurig, wobei "traurig" hier nicht im Sinne von "desillusioniert" zu sehen ist. Außerdem haben sie einen Song, den sie als "gruselig" bezeichnen.
Auftritt solide. Reicht, dass ein paar Leute von ihren Sitzgelegenheiten aufstehen und dass allgemein höflich applaudiert wird. Soundmäßig find ich das ziemlich dufte, bin aber zu lethargisch, um einen Flik Flak zu vollführen (Maks ist nicht da, also muss ich das schreiben)
Manchmal singen auch einfach beide! Das find ich noch besser. Marode klingen nach zwei unterschiedlichen Bands, je nachdem welcher Sänger performt. Toxos Gesang katapultiert einen straight in die 80er Jahre Punkrockszene.
Nächste Band: F*CKING ANGRY aus Bonn und "erweiterter Umgebung"! Die habe ich schon ne ganze Weile nicht mehr gesehen - gab ja auch nicht allzu viele Möglichkeiten während der Pandemie. Eine wäre dieses Wochenende beim Save The Scene Festival gewesen, das aber leider abgesagt werden musste, weil ihr Schweine keine Karten gekauft habt. Okay, ich hatte auch noch keine. Sorry.
Kein Wunder, die Band spielt guten Punkrock und hat anscheinend die Coronazeit genutzt, um auch mal im Proberaum vorbeizuschauen. Wie zu sehen ist: Für diese Band bequemen sich ein paar mehr Leute, ihre stabilen Sitzpositionen gegen wackelige Stehplätze zu tauschen. Mitunter wird sogar getanzt, mitgesungen und, ganz wichtig, mit dem Zeigefinger in den Himmel gezeigt.
F*cking Angry sind weiterhin eine verdammt gute Band! Gibt sogar 2-3 neue Songs zu hören, die neugierig machen auf ein neues Album, das vielleicht so 2029 rauskommt, es sei denn wir besetzen vorher ein Presswerk
Ah, hier sieht man es wieder: Es wird nach oben gezeigt! Da, Himmel, nimm das! Nimm dieses Stück Punkrock! Es tut gut, dem Himmel zu zeigen, wer hier das sagen hat.
Die Zwei reichen, um zu merken, dass Svetlanas eher Rockmusik machen. Kann man mögen, tu ich aber halt nicht. Anschließend spielen Svetlanas, wir geben uns die ersten 2 Songs, dann ruft der Heimweg und wir antworten.