Das Konzert beginnt und als erstes fällt mir auf, dass Sänger Scot im Trainingsanzug auf die Bühne geht. Aber sein Oberteil zieht er auch schon beim zweiten Song aus. Das hätte ich am liebsten auch gemacht, es wird doch ganz schön schnell ganz schön warm, wenn man vor der Bühne rumhüpft und die Songs lauthals mitgrölt.
Die Musik gefällt mir persönlich wirklich richtig gut. Es wird gerappt, melodisch gesungen und vom Gitarristen auch Mal ordentlich ins Mikro gebrüllt. Alles im perfekten Maß. Ist also eine Mischung aus Rock, Punk, Rap mit aussagekräftigen Texten. Die Musik baut auf einander auf und gewinnt immer mehr an Fahrt.
Einmal sagt Scot, dass es im folgenden Song um Heroin geht und fragt dann in die Runde, ob man wirklich darauf anstoßen wolle.
Seine Ansprachen zwischen den Songs sind insgesamt knapp aber gut. Einmal spricht er sich klar gegen den Brexit aus.
Sehr sympathisch finde ich, dass Scot sich (halbnackt, glänzend vom Schweiß) zwischen den Songs durch das ganze Publikum zur Theke windet, um sich mal schnell ein Bier zu holen. Da steht dann der Rest der Band vorne auf der Bühne und alle warten darauf, dass er sich sein Bier holt. Er hat sogar kurz Zeit sich vorzustellen, als man ihm sagte, dass es einem gefällt.