Klingt verdammt international, diese CD. Gar nicht nach einer gewöhnlichen Rock-Kapelle aus Schweinfurt, hier wird eher ziemlich konkret in Richtung USA geschielt. Um genau zu sein, erinnert die Musik von The Ghost Rockets an Bands wie
Audioslave,
Foo Fighters oder meinetwegen auch
Queens of the Stone Age. Ganz schön große Vorbilder also, und bei den 10 Stücken auf dem Album ist nicht ein einziger Aussetzer (naja, außer dass das letzte Lied mit 7 Minuten doch arg in die Länge gezogen ist). Hätte durchaus das Potential, in den Clubs der Republik ordentlich einzuschlagen, und das ist jetzt ausnahmsweise mal nicht negativ gemeint.
Produziert wurde die Platte vom umtriebigen Sven Peks, der dem gemeinen Bierschinken-Leser bekannt sein dürfte durch seine Arbeiten mit
Tagtraum,
Casanovas Schwule Seite oder auch
Turbonegro (live). Und auch hier wurde wieder ganze Arbeit geleistet, ziemlich fette und stimmige Produktion. Mit Punkrock hat der musikalische Output von The Ghost Rockets aber wenig zu tun, eher so die Ecke Alternative-Rock. Eine Genrebezeichnung, die andere Bands wohl als Beleidigung auffassen würden, die The Ghost Rockets aber ganz gut ausfüllen. Rockt.