Refused:
Freedom
Refused! Die etwas andere Punk/Hardcore-Band?
Zu gut angezogen für dreckigen Punkrock, zu groß (und zumindest teilweise) massenkompatibel um noch richtig tief im Hardcore zu wüten?
Die Hitalben aus der Mitte der Neunziger kennt jeder, jetzt 2015 kommt nach 17 Jahren ein neues Album namens "Freedom" raus. Schon im ersten Lied "Elektra" schreit Sänger Dennis Lyxzén "Nothing has changed" mit voller Inbrunst ins Mikro.
Tja, da mag er bei Themen wie der Abgrenzung Europas gegenüber sogenannten Dritte Welt Ländern und einer damit eingehenden absolut katastrophalen Flüchtlingspolitik durchaus recht haben. Aber sonst?
Auch musikalisch geben die Schweden wieder alles: Abwechslungsreich, schnell, langsam, laut, leise, wütend, sanft. Die Palette ist genauso vielfältig wie auf den hochklassigen Vorgängeralben.
Ein Epos wie das über 6-minütige Stück "Useless Europeans" hat mit kurzen, knackigen Songs, wie man sie aus dem Punk/Hardcorebereich sonst so kennt nicht annähernd etwas zu tun.
Nicht umsonst habe ich mal irgendwo gelesen, dass Refused keine Booklets, sondern Manifeste zu ihren Veröffentlichungen beifügen.
Das ist keine leichte Kost, allerdings ziemlich gelungene!
Stil: Hardcore, Punk
VÖ:
26.06.2015, CD, LP, Epitaph Records
Tracklist:
01. Elektra
02. Old Friends / New War
03. Dawkins Christ
04. Françafrique
05. Thought Is Blood
06. War On The Palaces
07. Destroy The Man
08. 366
09. Servants Of Death
10. Useless Europeans
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