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Die Skeptiker:
Kein Weg zu weit
SKEPTIKER...auch so eine Band, die Musik von alten Männern für alte Männer (und Frauen natürlich) macht. Scheint ja mittlerweile fast ein eigenes Genre zu sein. NONSTOP STEREO...hört niemand unter 30...SUPERNICHTS...versteht keiner die Ironie, der nicht ne amtliche Plauze durch jahrzehntelangen Bierkonsum sein eigen nennt. SLIME...ach nee, die machen ja kein Punk mehr!
Ich mag alle anfangs aufgezählten Bands sehr gerne. Wahrscheinlich weil die genannten Attribute auch irgendwie passen.
Kollege Kabl beschrieb den Gesangsstil des Sängers tatsächlich neulich als "Grönemeyer auf Speed". Auch nett!
Allerdings ist es gerade die Stimme von Eugen, die die Ostberliner so von anderen Bands unterscheidet. Und das definitiv positiv! Musikalisch hat sich zu den letzten Alben nicht wirklich viel geändert. Passend zu den aktuell wieder sehr dunklen Zeiten, ist der Sound und die Stimmung eher etwas unterkühlt und düster gehalten.
Das Thema Alter wird etwas süffisant im Song "Entschuldigung" behandelt. Ansonsten sind die meisten Texte eher (geschichts)politischer Natur.
Wer die alten Alben der Band mag, wird auch an "Kein Weg zu weit" Gefallen finden. Der Rest ist wahrscheinlich einfach zu jung.
kiki 01/2018
Hörprobe:
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Die Skeptiker
Musikstil: Punk, Deutschpunk
Herkunft: Berlin
Homepage: http://www.dieskeptiker.com
Die Skeptiker - Kein Weg zu weit

Stil: Punk
VÖ: 26.01.2018, CD, LP, Destiny Records (Link)


Tracklist:
01. Entschuldigung
02. Immerfort
03. Kein Weg zu weit
04. Wenn ich
05. Abgrund
06. Gas 14/18
07. 1918
08. Lebensreise
09. Gegen die Wand
10. Ich weiß nicht
11. Schlussakkord



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Paul Breitner
(Paul Breitner)
18.01.2018 14:13
zu jung!
Siempre161
(Siempre161)
18.01.2018 15:24
Die Skeptiker machen nun wirklich keine Musik von alten Menschen für alte Menschen. Sieht man auch auf den Konzerten der Fünf. Immer ein sehr durchmischtes Publikum, vom Jugendlichen bis hin zum Mittfünfziger, ist einfach alles dabei.
Das neue Album habe ich jetzt noch nicht gehört, da es erst nächste Woche erscheint, aber ich bezweifle, dass es sich anhört wie die Vorherigen. Nach den Hörproben ist es musikalisch völlig anders aufgebaut.
Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass es jemals eine Wiederholung des musikalischen Konzeptes bei den Alben gab.
Oder wie Eugen mal so schön gesagt hat: “Du brauchst ja nicht zehn Platten machen, wo immer das Selbe drauf ist. [...] Dann brauchst du nur eine machen und kannst danach aufhören.”

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