Dazu passt: Alles durcheinander.
Und immer noch Review-Marathon. Je später der Abend, desto exklusiver die Gesellschaft. Zwen, Pepperann, Matze und Peter haben nach der letzten Besprechung die Runde verlassen. Aber der Rest ist hochmotiviert! Templeton Pek hören wir uns als Nächstes an...
Paul Breitner: Ich will nichts sagen, aber das widert mich jetzt schon an.
Coco: Ich lese das Anschreiben.
Paul Breitner: Da steht doch eh dieselbe Scheiße wie in jeder Presseinfo.
Coco (liest das Presseinfo): "Nach etlichen Welt-Tourneen als Supportband vor zehntausenden Besuchern veröffentlicht das Trio im März 2018 ihr neues Album..."
Thomas: ...Aber warum?
Paul Breitner: Ich bin froh, dass ich als Käufer so Pressetexte nie zu lesen bekomme.
Thomas: Guck mal, der Text geht auf der Rückseite noch weiter.
Coco: ...ach du scheiße!
Faderbei G. Schmack: Wer solche Pressetexte schreibt, kann kein guter Mensch sein. Wer war das? Da steht Mirko Gläser?
Thomas: Die Musik klingt schon sehr Rise-Against-mäßig
Faderbei G. Schmack: Und alles gleich. Wenn alles gleich klingt, ist es einfach nicht mehr spannend.
Paul Breitner: Das ist aber das Rise-Against-Prinzip.
Fö: Im Vergleich zu diesen ganzen austauschbaren Pop-Skatepunk-Bands geht das zumindest nach vorne.
Thomas: Der Gesang ist halt nervig.
Fö: Damit wären wir wieder beim Rise-Against-Prinzip.
Paul Breitner: Das ist alles supercatchy und superglatt, ich kann mich nicht dagegen wehren, mitzuwippen. Und gleichzeitig schäme ich mich dafür.
Fö: Ach, gefällige Musik, tut nicht weh...
Thomas: Ja, gibt Schlimmeres.
Manfr3d: Ich kann sowas gar nicht hören. Gefällt mir überhaupt nicht.
Thomas: Können wir mal vorspulen, ob am Ende die Akustik-Ballade kommt?
Wir skippen zum letzten Track.
Manfr3d: Doch keine Akustik-Ballade.
Fö: Das Rise-Against-Prinzip zieht halt nicht immer.