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Human Parasit:
Ausgabe #17
Das Human Parasit ist ein klassisches d.i.y.-Egozine (mit Gastbeiträgen) im A-5-Format, welches für schlappe 2,50€ bezogen werden kann. Inhaltlich dreht es sich um Alltagsbeobachtungen, die Schwangerschaft von Bäppis Freundin und die damit verbundenen Erlebnisse, Punkrock, Konzertberichte, Reviews und allerhand mehr, was genauso auf dem Cover steht. Also das allerhand mehr. Im Einband steht handschriftlich "für Kiki", aber irgendwie hab ich das jetzt. Ich nehm dich jetzt mal mit auf die Reise durchs 90seitige Heftchen!

Neben einem obligatorischem Vorwort startet das Heft mit "Punkrock Nachrichten", ich würde mal sagen, das sind allesamt Subszene-Insider-Fake-News. Aber nett geschrieben - ist ja auch gerade Trend so. Weiter geht's mit einem Konzertbericht über "Knarre", einem Erlebnisbericht rund um den Hambacher Forst und danach einem mehrseitigen Interview mit Trashgeflüster. Neben einigen anderen Konzertberichten kommt dann die Kategorie "Top of the Flops" in der Bäppi die "abartigsten Peinlichkeiten, die ins Vinyl geritzt wurden und obendrauf noch in seinem Regal stehen" präsentiert. Mir läuft ein kalter Schauer über den Rücken, denn einen Teil der Platten hatte ich in meiner Jugend auch...Im Anschluss kommt dann noch ein Highlight, in dem Bäppi und Alex von Pascow über das Thema Rezensionen im Allgemeinen und deren Berechtigung sprechen. In der Kategorie "Musikscheisse" werden dann eben jene Rezensionen abgefertigt. Es folgen noch Berichte über Pisscharge, Punk in Hannover in Rezensionsform und das Leben als Punkrocker auf dem ländlichen Bauernhof. Zum Ende werden dann auch nochmal andere Fanzines besprochen. Besonders die Review über das Bierschinken-Fanzine fällt mir ins Auge, denn da wird Bierschinken in einem Atemzug als "Die Zukunft des gedruckten Punker-Wortes" und "So lästig wie Silberfische" betitelt. Ich würde sagen beides ist wahr.

Zusammenfassend hat mich das Heftchen bei diversen Bahnfahrten doch sehr unterhalten. Der große persönliche Teil über die Schwangerschaft (Alle gefühlten 2 Seiten taucht dieser als fortlaufende Story auf) hat mich eher weniger gestört, denn es ist und bleibt halt ein Egozine. Da darf mensch das. Also, wer das Human Parasit (noch) nicht kennt, investiert demnächst am Einfachsten mal das Flaschenpfand. Gutes Ding.

Auf die abschließende Frage, wo denn die Review des Human Parasit #16 bleibt, gibt's dann halt hier die Review zur #17.
Thomas 04/2020
Human Parasit - Ausgabe #17

Stil: Fanzine
VÖ: 2019, A5-Heft, Human Parasit (Link)





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