Riskee & The Ridicule, 12.04.2023 in Düsseldorf, Pitcher - Bericht von Tine
Riskee & The Ridicule, 12.04.2023 in Düsseldorf
Ich hatte mich sehr auf das Konzert gefreut, da ich Riskee & The Ridicule schon vor einem halben Jahr als Vorband von Jaya the Cat gesehen hatte und schon damals mega begeistert war. Schon da hatte ich etliche von deren Liedern in meine Playlist gepackt, daher war ich textsicher.
Wir kamen also im Pitcher an und schon als Zwen die Tickets vorzeigte, wurde ihm aufgrund der Krücken ein Hocker in Bühnennähe angeboten. Er lehnte das Angebot dankend ab, gingen weiter in den Laden und nun bot der Mischer Zwen noch einen Hocker in Barnähe an. Den hat er aber auch abgelehnt. Das könnte aber auch an den Bierpreisen gelegen haben. Der namensgebende Pitcher kostet hier nämlich stolze 6 Euro. Ein sehr kostspieliger Abend, rechnet man nun noch die 20 Euro für den Eintritt mit ein.
Wir kamen also im Pitcher an und schon als Zwen die Tickets vorzeigte, wurde ihm aufgrund der Krücken ein Hocker in Bühnennähe angeboten. Er lehnte das Angebot dankend ab, gingen weiter in den Laden und nun bot der Mischer Zwen noch einen Hocker in Barnähe an. Den hat er aber auch abgelehnt. Das könnte aber auch an den Bierpreisen gelegen haben. Der namensgebende Pitcher kostet hier nämlich stolze 6 Euro. Ein sehr kostspieliger Abend, rechnet man nun noch die 20 Euro für den Eintritt mit ein.
Das Konzert beginnt und als erstes fällt mir auf, dass Sänger Scot im Trainingsanzug auf die Bühne geht. Aber sein Oberteil zieht er auch schon beim zweiten Song aus. Das hätte ich am liebsten auch gemacht, es wird doch ganz schön schnell ganz schön warm, wenn man vor der Bühne rumhüpft und die Songs lauthals mitgrölt.
Die Musik gefällt mir persönlich wirklich richtig gut. Es wird gerappt, melodisch gesungen und vom Gitarristen auch Mal ordentlich ins Mikro gebrüllt. Alles im perfekten Maß. Ist also eine Mischung aus Rock, Punk, Rap mit aussagekräftigen Texten. Die Musik baut auf einander auf und gewinnt immer mehr an Fahrt.
Einmal sagt Scot, dass es im folgenden Song um Heroin geht und fragt dann in die Runde, ob man wirklich darauf anstoßen wolle.
Seine Ansprachen zwischen den Songs sind insgesamt knapp aber gut. Einmal spricht er sich klar gegen den Brexit aus.
Sehr sympathisch finde ich, dass Scot sich (halbnackt, glänzend vom Schweiß) zwischen den Songs durch das ganze Publikum zur Theke windet, um sich mal schnell ein Bier zu holen. Da steht dann der Rest der Band vorne auf der Bühne und alle warten darauf, dass er sich sein Bier holt. Er hat sogar kurz Zeit sich vorzustellen, als man ihm sagte, dass es einem gefällt.
Die Musik gefällt mir persönlich wirklich richtig gut. Es wird gerappt, melodisch gesungen und vom Gitarristen auch Mal ordentlich ins Mikro gebrüllt. Alles im perfekten Maß. Ist also eine Mischung aus Rock, Punk, Rap mit aussagekräftigen Texten. Die Musik baut auf einander auf und gewinnt immer mehr an Fahrt.
Einmal sagt Scot, dass es im folgenden Song um Heroin geht und fragt dann in die Runde, ob man wirklich darauf anstoßen wolle.
Seine Ansprachen zwischen den Songs sind insgesamt knapp aber gut. Einmal spricht er sich klar gegen den Brexit aus.
Sehr sympathisch finde ich, dass Scot sich (halbnackt, glänzend vom Schweiß) zwischen den Songs durch das ganze Publikum zur Theke windet, um sich mal schnell ein Bier zu holen. Da steht dann der Rest der Band vorne auf der Bühne und alle warten darauf, dass er sich sein Bier holt. Er hat sogar kurz Zeit sich vorzustellen, als man ihm sagte, dass es einem gefällt.
Mich überrascht vor allem das Publikum. Hatte ich doch mit mehr und jüngeren Punkern gerechnet, empfand ich mich und Zwen jetzt als die mit Abstand jüngsten Fans. Hier hatten sich eher die Mittvierziger eingefunden, die man maximal als Rocker einstufen kann.
Aber das kann mich nicht aufhalten. Ich springe singend und tanzend vor Bühne rum. So kam es, dass eine Frau mit ihrem Bier direkt vor der Bühne stand und das Bier dann in ihrem Gesicht und den Haaren landete und sie sich anschließend lauthals bei mir beschwert... Aber ich meine, sie steht mit ihrem Getränk direkt vor der Bühne.. damit muss man doch rechnen ?! Alle anderen hatten schon von diversen Anstoßern von mir Sicherheitsabstand eingenommen.
Wäre Zwen in der Verfassung zum Pogen gewesen, hätten wir gemeinsam vor der Bühne alles unsicher gemacht. Aber er steht hinten, auf seine Krücken gestützt und singt von da aus mit. Trotz der Krücken macht er aber mehr Tanzbewegungen als die anderen Gäste dort hinten.
Aber das kann mich nicht aufhalten. Ich springe singend und tanzend vor Bühne rum. So kam es, dass eine Frau mit ihrem Bier direkt vor der Bühne stand und das Bier dann in ihrem Gesicht und den Haaren landete und sie sich anschließend lauthals bei mir beschwert... Aber ich meine, sie steht mit ihrem Getränk direkt vor der Bühne.. damit muss man doch rechnen ?! Alle anderen hatten schon von diversen Anstoßern von mir Sicherheitsabstand eingenommen.
Wäre Zwen in der Verfassung zum Pogen gewesen, hätten wir gemeinsam vor der Bühne alles unsicher gemacht. Aber er steht hinten, auf seine Krücken gestützt und singt von da aus mit. Trotz der Krücken macht er aber mehr Tanzbewegungen als die anderen Gäste dort hinten.
Leider ist der Abend viel zu schnell vorbei, die Band spielt ziemlich genau eine Stunde. Es ist aber auch Mittwochabend. Die Stunde Hinfahrt und die Stunde Rückfahrt lohnen sich trotzdem alle Male. Zwen fährt uns dann noch nach Hause. Ganz nach dem Motto: "Tragt mich zum Auto, ich fahr euch!"
Auf dem Land ein Satz, den ich viel zu oft von angetrunkenen Fahrern gehört habe... Aber dieses Mal steige ich gerne ein. Zwen ist ja nüchtern geblieben.
Auf dem Land ein Satz, den ich viel zu oft von angetrunkenen Fahrern gehört habe... Aber dieses Mal steige ich gerne ein. Zwen ist ja nüchtern geblieben.