Madagaskar-Trip Teil 9: Antanananarivo, 26./27.05.2011 - Bericht von Kiki
Madagaskar-Trip Teil 9: Antanananarivo, 26./27.05.2011
Zurück in die Hauptstadt. Die letzten 2 Tage eines tollen Urlaubs im Chaos einer afrikanischen Großstadt verbringen. Mal gucken, was man auf den vielen einheimischen Märkten noch an Mitbringseln erstehen kann..
Zurück geht der Weg abermals über eine enge, kurvenreiche Bergstraße. Ständig kommen einem Tanklaster entgegen. Oder Menschen, die mit einer Art Bollerwagen ohne Bremse einfach die entgegen kommenden Autos umkurven.
Bevor wir nach Tana kommen, besichtigen wir noch kurz die heilige Stadt von Ambohimanga. Hier, am "blauen Hügel", lebte einst einer der Stammeskönige Madagaskars. Wir besichtigen sein schlichtes Zuhause.
Schon wieder Vorfahren der mächtigen Republik von Wacken. Ich glaube eher, hier werden die Reste der Opfergaben zu Ehren des Königs aufbewahrt..
Der Palast selber ist eher unspektakulär. Schön sind die großartigen Aussichten auf das 20 Kilometer entfernte Tana.
Hm, morgen Nacht geht es schon wieder Richtung Europa. Heute Abend wird ein letztes Mal lecker Essen gegangen. Im Restaurant Sakamanga gibt es ein Abschluss-Dinner mit allem, was das Herz begehrt.
So, heute letzter Tag bevor es abends zum Flughafen geht. Wir schlendern durch den Großstadtjungle und werden erstmal von den üblichen Bettlern und nervigen Souvenirverkäufern begleitet. Aber alles halb so schlimm, die Jungs müssen ja auch von irgendetwas leben. Ein deutliches "Nein" hilft hier schon weiter. Gab es alles schon mal schlimmer. Passt in das absolut positive Bild, welches wir von Madagaskar behalten werden.
Ich erwähnte ja bereits, dass afrikanische Märkte einfach ein Gedicht sind. Ein Chaos wie es im Buche steht.
Jeder verkauft irgendetwas, es wird gefeilscht und angepriesen, begutachtet und gekauft. Manche Abschlüsse dauern mehrere Stunden, aber immer sind beide Seiten letzten Endes zufrieden.
Zu guter Letzt ein Eindruck aus der Open-Air Fleischerei, damit alle Vegetarier wissen warum sie kein totes Tier essen...
..und ein finaler Blick über den Kern der Innenstadt mit dem riesigen Markt. Vielen Dank an Schlossi, Jens und Thomas für die zur Verfügung gestellten Bilder, wir machen uns langsam fertig für den Rückflug.
Dieses letzte Bild ist nicht aus Tana, sondern aus einem kleinen Dorf mitten in den Bergen. Ist nur mal so zum Nachdenken in einem Land aufgenommen, in dem viele Menschen täglich um ihr Überleben kämpfen müssen weil sie nichts zu Essen haben und wir hier in Europa im Überfluss leben...
Das war unsere Reise durch Madagaskar. Sie wurde übrigens mit Djoser Reisen aus Köln durchgeführt. Die genaue Reiseroute könnt ihr auf deren Homepage nachlesen. Wer es interessant fand oder mehr Bilder und Informationen haben möchte, kann mich gerne per Mail kontaktieren. Bis dahin: Bleibt sauber!